ÖKG zum Weltherztag am 29. September: Rauchen, Diabetes, Bluthochdruck und Cholesterin bleiben Top-Risikofaktoren

Aus Anlass des Weltherztags am 29. September präsentierte die Österreichische Kardiologische Gesellschaft (ÖKG) heute, Montag, wesentliche Elemente der neuen Guidelines der European Society of Cardiology (ESC). Diese werden turnusmäßig alle fünf Jahre aktualisiert. "Gleich vorweg: Rauchen, Diabetes, Bluthochdruck, Cholesterin und psychosoziale Aspekte sind durch die neuen Guidelines nicht plötzlich als Top-Risikofaktoren unmodern geworden. Wirklich neu ist aber die Aufforderung an uns Kardiolog*innen, genauso wie an die Patient*innen, künftig unter dem Titel des so genannten 'shared decision makings' beim Thema Herzprävention gemeinsam, abgestimmt und stufenweise vorzugehen. Therapieentscheidungen sollen gemeinsam getroffen werden, damit individuelle Präventionsziele besser und nachhaltiger erreicht werden können", erklärten Univ.-Prof. Dr. Christian Hengstenberg, Leiter der Klinischen Abteilung für Kardiologie am Universitätsklinikum AKH Wien/ MedUni Wien und ÖKG-Past President Prim. Univ.-Prof. Dr. Peter Siostrzonek (Ordensklinikum Linz) unisono in einer gemeinsamen Pressekonferenz mit dem Bundesgeschäftsführer des Österreichischen Herzverbands Helmut Schulter.

Von |2022-01-27T10:31:18+01:00September 27th, 2021|ÖKG|0 Kommentare

ÖKG setzt mit Kardio-Onkologie, Digital Health und Herzmedizin im Alter auf kardiologische Zukunftsthemen

"Die diesjährige Jahrestagung der Österreichischen Kardiologischen Gesellschaft (ÖKG) wird mit dem Leitthema "Alte Herzen – Neue Perspektiven" zwischen 27. und 29. Mai 2021 stattfinden. Aufgrund der Pandemie führen wir sie zum zweiten Mal online durch - und damit schon routiniert und nicht mit weniger Begeisterung, als träfen wir einander analog. Ich freue mich auf die spannenden, live moderierten Vorträge aus dem Salzburg Congress", erklärte Prim. Univ.-Prof. Dr. Peter Siostrzonek (Ordensklinikum Linz), Präsident der ÖKG (Österreichische Kardiologische Gesellschaft) am Dienstag im Rahmen einer Pressekonferenz. Zu den Highlights werden die thematischen Schwerpunkte "Kardio-Onkologie", "Digital Health" und "Herzmedizin im Alter" zählen. Tiefe Einblicke gibt es in die Grundlagenforschung – von der Fähigkeit von Gefäßen, sich zu verjüngen ("vascular rejuvenation") über die Regenerationsfähigkeit des Herzens bis zur Zellalterung. Komplexe Themen wie die Auswirkung des Alterns auf klinische Besonderheiten - etwa in der Intensivtherapie, der Antikoagulation, bei Herzklappenerkrankungen oder auch im Umgang mit Herzinsuffizienz – werden ins Zentrum der Diskussion gerückt. Ebenso werden für KardiologInnen relevante ethische Fragen und Entscheidungen Teil des Spannungsbogens.

Von |2022-01-27T10:31:46+01:00Mai 25th, 2021|ÖKG|0 Kommentare

COVID-19: Kardiologen empfehlen Herzinsuffizienz-PatientInnen ärztlichen Rat in Sachen Impfung

Impfen ist ein wichtiger Teil der Prävention. Die Arbeitsgruppe Herzinsuffizienz der Österreichischen Kardiologischen Gesellschaft (ÖKG) ersucht Patientinnen und Patienten mit Herzinsuffizienz, bei Fragen zur COVID-19-Impfung Rücksprache mit ihrer behandelnden Ärztin oder ihrem behandelnden Arzt zu halten.

Von |2022-01-27T10:32:23+01:00März 4th, 2021|ÖKG|0 Kommentare

Kardiologen erfreut über Erfolg der ÖKG-Online-Plattform www.impfenschuetzt.at

Die Website www.impfenschuetzt.at bietet unabhängige Experteninformation zum Thema Impfen von einem Redaktionsteam aus renommierten ÄrztInnen. Man setzt auf Aufklärung, um den vielfältigen Gerüchten im Internet wissenschaftliche Erkenntnis in verständlicher Sprache hinzuzustellen. Die inhaltliche Bandbreite der Artikel und Interviews reicht von A wie Antikörper bis Z wie Zulassung.

Von |2022-01-27T10:33:46+01:00Januar 22nd, 2021|ÖKG|0 Kommentare

Kardiologen starten wissenschaftsbasierte Online-Plattform www.impfenschuetzt.at

Die Österreichische Kardiologische Gesellschaft führt zwischen 1. und 3. November 2020 ihre Jahrestagung durch. Das Motto lautet „Präventive Herzmedizin – neu definiert. Rechtzeitig vorbeugen, erkennen und behandeln“. „Prävention ist für die ÖKG ein besonders aktuelles und hochrelevantes Thema. Kardiovaskuläre Erkrankungen gehören nicht nur zu den wesentlichen Todesursachen in Österreich, sie sind traurige Nummer 1 – weit häufiger als Krebserkrankungen. Seit jeher beschäftigt sich die Kardiologie mit Primärprävention, damit kardiovaskuläre Erkrankungen gar nicht erst auftreten. Leider müssen wir uns aber auch allzu oft mit der Sekundärprävention beschäftigen, damit ein Infarkt nicht durch Folgeerkrankungen noch problematischer für die Patientin oder den Patienten wird“, erklärte ÖKG-Präsident Prim. Univ.-Prof. Dr. Peter Siostrzonek vom Ordensklinikum Linz am Donnerstag im Rahmen einer gemeinsamen Pressekonferenz mit ÖKG-President Elect und -Generalsekretär Univ.-Prof. Dr. Metzler, MSc, Ärztekammer-Präsident Univ.-Prof. Dr. Thomas Szekeres, PhD, und PDin Mag.a Dr.in Maria Paulke-Korinek, PhD, DTM vom Bundesministerium für Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz. „Zur Prävention allgemein und zur Prävention kardiovaskulärer Erkrankungen im Besonderen gehört auch der Impfschutz gegen Grippeviren und Pneumokokken. Deshalb haben wir uns als ÖKG in diesem schwierigen Jahr entschlossen, mit der Online-Plattform www.impfenschuetzt.at einen wissenschaftlich fundierten Beitrag zu leisten, um die Impfrate in Österreich zu erhöhen. Wir wollen HerzpatientInnen und grundsätzlich allen, die sich unabhängige Information von Expertinnen und Experten wünschen, in verständlicher Sprache Wissen über das Impfen vermitteln“, so Siostrzonek weiter.

Von |2022-01-27T10:30:53+01:00Oktober 22nd, 2020|ÖKG|0 Kommentare

Österreichische KardiologInnen mit zahlreichen Abstracts beim ESC vertreten

Der von der European Society of Cardiology (ESC) veranstaltete Kongress findet zwischen 29. August und 1. September online statt. Im Vorfeld des Kongresses betonten Prim. Univ.-Prof. Dr. Peter Siostrzonek (Ordensklinikum Linz), Präsident der ÖKG (Österreichische Kardiologische Gesellschaft), und ÖKG-Generalsekretär sowie President Elect Univ.-Prof. Dr. Bernhard Metzler, M.Sc., am Freitag im Rahmen einer Presseaussendung ihre Freude über die zahlreichen hervorragenden Abstracts österreichischer KardiologInnen, die bei diesem zentralen Wissenschafts-Event eingereicht wurden. „Für die ÖKG steht die wissenschaftliche Förderung aufstrebender Kardiologinnen und Kardiologen im Vordergrund. Gerade in SARS-CoV-2-Pandemiezeiten sollte allen Stakeholdern bewusst sein: Den Schlüssel zu zukunftsgerichteter Diagnostik und Therapie für die PatientInnen finden wir in der klinischen Forschung. Hier braucht es maximale Unterstützung von offizieller Seite, damit Österreich in Sachen medizinischer Forschung auch in Zukunft im Spitzenfeld liegt. Neben all den anderen AutorInnen spannender kardiologischer Abstracts möchten wir insbesondere Henrike Arfsten, Fabian Barbieri, Magdalena Holzknecht, Matthias Koschutnik, Konstantin Krychtiuk, Christian Nitsche, Martin Reindl und Lore Schrutka für die Einreichung ihrer wissenschaftlichen Arbeiten im Sinne kardiologischer PatientInnen danken“, so Siostrzonek und Metzler unisono. 

Von |2022-01-27T10:34:20+01:00August 27th, 2020|ÖKG|0 Kommentare

COVID-19: Kardiologen melden unerwartet rückläufige Herzinfarkt-Zahlen in Österreich

Im Verlauf des März 2020 hat sich die Zahl der in österreichischen Krankenhäusern mit Herzinfarkt aufgenommenen PatientInnen um ca. 40% verringert. Diese Zahlen wurden in 17 österreichischen Herzkatheter-Zentren unter Berücksichtigung von etwa 700 PatientInnen ermittelt, wobei der erstaunliche Trend in den verschiedenen Bundesländern vergleichbar war. „Durch Infekte oder Entzündungen wird der Herzmuskel vermehrt belastet, weiters kommt es im Blut zur vermehrten Freisetzung von entzündungsfördernden Substanzen, so genannten Zytokinen. Wie große Studien bereits gezeigt haben, treten diese beiden Faktoren auch bei einer COVID-19-Infektion auf und können einen Herzinfarkt auslösen oder zumindest begünstigen. Daher ist der zuletzt in Österreich beobachtete Rückgang der Herzinfarktzahlen aus pathophysiologischer Sicht nicht erklärbar, vielmehr wäre sogar ein Anstieg zu erwarten“, unterstrich Univ.-Prof. Dr. Bernhard Metzler, M.Sc., Generalsekretär und President Elect der Österreichischen Kardiologischen Gesellschaft (ÖKG), von der Medizinischen Universität Innsbruck am Mittwoch. Die genannten Daten von Prof. Metzler werden demnächst im European Heart Journal, einer der renommiertesten Publikationen unter KardiologInnen, publiziert werden.

Von |2022-01-27T10:44:09+01:00April 8th, 2020|ÖKG|0 Kommentare

Kardiologen zu COVID-19-Spekulationen: Änderung der Therapie mit ACE-Hemmern nicht indiziert

Mit Interesse verfolgt die Österreichische Kardiologische Gesellschaft (ÖKG) die aktuelle Berichterstattung über einen potenziellen Zusammenhang zwischen einer Behandlung mit ACE-Hemmern bzw. Angiotensin-Rezeptor-Blockern und einer Infektion mit dem Coronavirus (SARS-CoV-2). Zu den jüngsten Meldungen, etwa im Ö1-Morgenjournal, stellte Prim. Univ.-Prof. Dr. Peter Siostrzonek (Ordensklinikum Linz), Präsident der ÖKG (Österreichische Kardiologische Gesellschaft), am Dienstag fest: „Wir sollten uns jetzt nicht an öffentlichen Spekulationen beteiligen, da dies nur zu einer weiteren Verunsicherung vieler Patientinnen und Patienten mit Bluthochdruck und Herzinsuffizienz führt. ACE-Hemmer und Angiotensin-Rezeptor-Blocker werden sehr häufig und wirksam bei diesen Erkrankungen eingesetzt.“ Es gelten die mit der ÖKG übereinstimmenden Aussagen der European Society of Cardiology, der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie und des American College of Cardiology: „Ein Absetzen der Medikamente oder ein Wechsel auf andere Präparate ist nicht indiziert und sollte wegen des Risikos eines akuten Herzinfarktes oder Schlaganfalls unbedingt vermieden werden.“

Von |2022-01-27T10:45:03+01:00März 31st, 2020|ÖKG|0 Kommentare

COVID-19: Kardiologen nehmen Stellung zu Spekulationen rund um die Therapie mit ACE-Hemmern und Angiotensin-Rezeptor-Blockern

Wien (OTS) - Aktuelle Berichte aus China spekulieren über einen potenziellen Zusammenhang zwischen einer Behandlung mit ACE-Hemmern bzw. Angiotensin-Rezeptor-Blockern und einer Infektion mit dem Coronavirus (SARS-CoV-2). Dies hat zu einer Verunsicherung vieler Patientinnen und Patienten mit Bluthochdruck und Herzinsuffizienz geführt, da ACE-Hemmer und Angiotensin-Rezeptor-Blocker sehr häufig und wirksam bei diesen Erkrankungen eingesetzt werden. "Immunsupprimierte Patienten, ältere multimorbide Patienten, Patienten mit Lungenvorerkrankung, aber auch Diabetiker und Patienten mit chronischen Herzerkrankungen sind generell als Risikopatienten zu klassifizieren und sollten sich daher ganz besonders schützen. Als ÖKG empfehlen wir, eine bestehende Medikation mit ACE-Hemmern und Angiotensin-Rezeptor-Blockern unbedingt beizubehalten. Ein Absetzen der Medikamente oder ein Wechsel auf andere Präparate ist nicht indiziert und sollte wegen des Risikos eines akuten Herzinfarktes oder Schlaganfalls unbedingt vermieden werden", unterstrich Prim. Univ.-Prof. Dr. Peter Siostrzonek (Ordensklinikum Linz), Präsident der ÖKG (Österreichische Kardiologische Gesellschaft), am Dienstag in Übereinstimmung mit entsprechenden Aussagen der European Society of Cardiology im Rahmen einer Presseaussendung. *****

Von |2022-01-27T10:45:35+01:00März 17th, 2020|ÖKG|Kommentare deaktiviert für COVID-19: Kardiologen nehmen Stellung zu Spekulationen rund um die Therapie mit ACE-Hemmern und Angiotensin-Rezeptor-Blockern
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