PK-Aviso: Kardiologen, Ärztekammer und Gesundheitsministerium präsentieren wissenschaftsbasierte Impfkampagne und Inhalte der ÖKG-Jahrestagung

Die Österreichische Kardiologische Gesellschaft plant für die Zeit zwischen 1. und 3. November 2020 ihre Jahrestagung unter dem Motto „Präventive Herzmedizin – neu definiert. Rechtzeitig vorbeugen, erkennen und behandeln“. Passend zum Generalthema Prävention und unter dem Eindruck von COVID-19 hat die ÖKG in den vergangenen Wochen an einer Kampagne gearbeitet, die der traditionell stark emotionalisierten Impfdiskussion in Österreich fachliche Inhalte zu den Themen Grippe- und Pneumokokken-Impfung aus Sicht der medizinischen Wissenschaft und der kardiologischen Erfahrung hinzustellt. Aus diesem Anlass findet am kommenden Donnerstag eine Pressekonferenz mit ÖKG-Präsident Prim. Univ.-Prof. Dr. Peter Siostrzonek (Ordensklinikum Linz), ÖKG-President Elect und -Generalsekretär Univ.-Prof. Dr. Metzler, MSc, Ärztekammer-Präsident Univ.-Prof. Dr. Thomas Szekeres, PhD, und PDin Mag.a Dr.in Maria Paulke-Korinek, PhD, DTM vom Bundesministerium für Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz, statt.

Von |2020-10-15T12:44:20+02:00Oktober 15th, 2020|Unkategorisiert|0 Kommentare

Österreichische KardiologInnen mit zahlreichen Abstracts beim ESC vertreten

Der von der European Society of Cardiology (ESC) veranstaltete Kongress findet zwischen 29. August und 1. September online statt. Im Vorfeld des Kongresses betonten Prim. Univ.-Prof. Dr. Peter Siostrzonek (Ordensklinikum Linz), Präsident der ÖKG (Österreichische Kardiologische Gesellschaft), und ÖKG-Generalsekretär sowie President Elect Univ.-Prof. Dr. Bernhard Metzler, M.Sc., am Freitag im Rahmen einer Presseaussendung ihre Freude über die zahlreichen hervorragenden Abstracts österreichischer KardiologInnen, die bei diesem zentralen Wissenschafts-Event eingereicht wurden. „Für die ÖKG steht die wissenschaftliche Förderung aufstrebender Kardiologinnen und Kardiologen im Vordergrund. Gerade in SARS-CoV-2-Pandemiezeiten sollte allen Stakeholdern bewusst sein: Den Schlüssel zu zukunftsgerichteter Diagnostik und Therapie für die PatientInnen finden wir in der klinischen Forschung. Hier braucht es maximale Unterstützung von offizieller Seite, damit Österreich in Sachen medizinischer Forschung auch in Zukunft im Spitzenfeld liegt. Neben all den anderen AutorInnen spannender kardiologischer Abstracts möchten wir insbesondere Henrike Arfsten, Fabian Barbieri, Magdalena Holzknecht, Matthias Koschutnik, Konstantin Krychtiuk, Christian Nitsche, Martin Reindl und Lore Schrutka für die Einreichung ihrer wissenschaftlichen Arbeiten im Sinne kardiologischer PatientInnen danken“, so Siostrzonek und Metzler unisono. 

Von |2020-08-28T09:21:13+02:00August 27th, 2020|Unkategorisiert|0 Kommentare

COVID-19: Kardiologen melden unerwartet rückläufige Herzinfarkt-Zahlen in Österreich

Im Verlauf des März 2020 hat sich die Zahl der in österreichischen Krankenhäusern mit Herzinfarkt aufgenommenen PatientInnen um ca. 40% verringert. Diese Zahlen wurden in 17 österreichischen Herzkatheter-Zentren unter Berücksichtigung von etwa 700 PatientInnen ermittelt, wobei der erstaunliche Trend in den verschiedenen Bundesländern vergleichbar war. „Durch Infekte oder Entzündungen wird der Herzmuskel vermehrt belastet, weiters kommt es im Blut zur vermehrten Freisetzung von entzündungsfördernden Substanzen, so genannten Zytokinen. Wie große Studien bereits gezeigt haben, treten diese beiden Faktoren auch bei einer COVID-19-Infektion auf und können einen Herzinfarkt auslösen oder zumindest begünstigen. Daher ist der zuletzt in Österreich beobachtete Rückgang der Herzinfarktzahlen aus pathophysiologischer Sicht nicht erklärbar, vielmehr wäre sogar ein Anstieg zu erwarten“, unterstrich Univ.-Prof. Dr. Bernhard Metzler, M.Sc., Generalsekretär und President Elect der Österreichischen Kardiologischen Gesellschaft (ÖKG), von der Medizinischen Universität Innsbruck am Mittwoch. Die genannten Daten von Prof. Metzler werden demnächst im European Heart Journal, einer der renommiertesten Publikationen unter KardiologInnen, publiziert werden.

Von |2020-04-08T17:21:37+02:00April 8th, 2020|Unkategorisiert|0 Kommentare

Kardiologen zu COVID-19-Spekulationen: Änderung der Therapie mit ACE-Hemmern nicht indiziert

Mit Interesse verfolgt die Österreichische Kardiologische Gesellschaft (ÖKG) die aktuelle Berichterstattung über einen potenziellen Zusammenhang zwischen einer Behandlung mit ACE-Hemmern bzw. Angiotensin-Rezeptor-Blockern und einer Infektion mit dem Coronavirus (SARS-CoV-2). Zu den jüngsten Meldungen, etwa im Ö1-Morgenjournal, stellte Prim. Univ.-Prof. Dr. Peter Siostrzonek (Ordensklinikum Linz), Präsident der ÖKG (Österreichische Kardiologische Gesellschaft), am Dienstag fest: „Wir sollten uns jetzt nicht an öffentlichen Spekulationen beteiligen, da dies nur zu einer weiteren Verunsicherung vieler Patientinnen und Patienten mit Bluthochdruck und Herzinsuffizienz führt. ACE-Hemmer und Angiotensin-Rezeptor-Blocker werden sehr häufig und wirksam bei diesen Erkrankungen eingesetzt.“ Es gelten die mit der ÖKG übereinstimmenden Aussagen der European Society of Cardiology, der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie und des American College of Cardiology: „Ein Absetzen der Medikamente oder ein Wechsel auf andere Präparate ist nicht indiziert und sollte wegen des Risikos eines akuten Herzinfarktes oder Schlaganfalls unbedingt vermieden werden.“

Von |2020-03-31T13:47:33+02:00März 31st, 2020|Unkategorisiert|0 Kommentare

COVID-19: Kardiologen nehmen Stellung zu Spekulationen rund um die Therapie mit ACE-Hemmern und Angiotensin-Rezeptor-Blockern

Wien (OTS) - Aktuelle Berichte aus China spekulieren über einen potenziellen Zusammenhang zwischen einer Behandlung mit ACE-Hemmern bzw. Angiotensin-Rezeptor-Blockern und einer Infektion mit dem Coronavirus (SARS-CoV-2). Dies hat zu einer Verunsicherung vieler Patientinnen und Patienten mit Bluthochdruck und Herzinsuffizienz geführt, da ACE-Hemmer und Angiotensin-Rezeptor-Blocker sehr häufig und wirksam bei diesen Erkrankungen eingesetzt werden. "Immunsupprimierte Patienten, ältere multimorbide Patienten, Patienten mit Lungenvorerkrankung, aber auch Diabetiker und Patienten mit chronischen Herzerkrankungen sind generell als Risikopatienten zu klassifizieren und sollten sich daher ganz besonders schützen. Als ÖKG empfehlen wir, eine bestehende Medikation mit ACE-Hemmern und Angiotensin-Rezeptor-Blockern unbedingt beizubehalten. Ein Absetzen der Medikamente oder ein Wechsel auf andere Präparate ist nicht indiziert und sollte wegen des Risikos eines akuten Herzinfarktes oder Schlaganfalls unbedingt vermieden werden", unterstrich Prim. Univ.-Prof. Dr. Peter Siostrzonek (Ordensklinikum Linz), Präsident der ÖKG (Österreichische Kardiologische Gesellschaft), am Dienstag in Übereinstimmung mit entsprechenden Aussagen der European Society of Cardiology im Rahmen einer Presseaussendung. *****

Von |2020-03-17T22:00:22+01:00März 17th, 2020|Unkategorisiert|Kommentare deaktiviert für COVID-19: Kardiologen nehmen Stellung zu Spekulationen rund um die Therapie mit ACE-Hemmern und Angiotensin-Rezeptor-Blockern
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