Rheumatolog:innen: Warnung vor gravierender Unterversorgung in Österreich

Chronisch-rheumatologische Erkrankungen sind in Österreich sehr häufig. Bis zu ein Viertel der Bevölkerung ist betroffen - mit einer hohen Krankheitslast und erheblichen wirtschaftlichen wie sozialen Auswirkungen. Dies wird sich in den nächsten Jahren weiter zuspitzen. "Aufgrund des Mangels an rheumatologisch tätigen Kassenärzt:Innen besteht schon jetzt in vielen Regionen eine gravierende Unterversorgung rheumatologischer Patient:innen. Es benötigt dringend eine einheitliche und leistungsgerechte Honorierung durch die österreichischen Kassen, um mehr Rheumatolog:innen für den niedergelassenen Bereich zu gewinnen. Sonst werden Wartezeiten weiter steigen und Patient:innen noch länger auf notwendige Behandlungen warten müssen. Wir brauchen eine österreichweit einheitliche Berücksichtigung der aufwändigen Kontrollen, von Beratung und Aufklärung bei immunsuppressiven Therapien, ebenso für spezifische Leistungen - etwa Ultraschalluntersuchungen", erklärte Ass.-Prof.in PDin Dr.in Christina Duftner, PhD, Präsidentin der Österreichischen Gesellschaft für Rheumatologie & Rehabilitation (ÖGR) am Donnerstag. "Ein gutes Einvernehmen zwischen Sozialversicherung und Ärzt:innen steht für uns im Zentrum. Wir sind jederzeit gerne bereit, unsere Expertise einzubringen, um gemeinsam Lösungsansätze zu erarbeiten." Duftner forderte ferner die Etablierung einer Rheuma-Fachassistenz.

Von |2026-05-07T12:29:04+02:00Mai 7th, 2026|ÖGR, Österreichische Gesellschaft für Rheumatologie & Rehabilitation|Kommentare deaktiviert für Rheumatolog:innen: Warnung vor gravierender Unterversorgung in Österreich

Die Wiener Ordensspitäler: Zweite Rheuma-Ambulanz im Herz-Jesu Krankenhaus ermöglicht raschere Begutachtungstermine

Die Diagnostik und Behandlung entzündlich-rheumatischer Erkrankungen ist ein Schwerpunkt der Abteilung für Innere Medizin im Herz-Jesu Krankenhaus. Mit der Erweiterung auf zwei Rheuma-Ambulanzen täglich gibt es seit heuer die Möglichkeit, rascher einen Begutachtungstermin zu bekommen. „Zusätzliche Spezialambulanzen, etwa die mit November 2024 neu etablierte Ambulanz für rheumatisch bedingte Lungenerkrankungen, und eine Akutambulanz ermöglichen eine schnelle und umfangreiche Betreuung aller Rheuma-Patient:innen“, so Prim. Doz. Dr. Edmund Cauza, Vorstand der Abteilung für Innere Medizin. „Unser Dank gilt auch der Stadt Wien und dem Wiener Gesundheitsfonds, dass sie im Sinne einer Versorgungspartnerschaft für die Wiener Bevölkerung dauerhaft für unsere Finanzierungssicherheit sorgen", erklärte Prim. Dr. Manfred Greher, MBA, Sprecher der Wiener Ordensspitäler (Ärztlicher Direktor des Herz-Jesu Krankenhauses).

Von |2024-11-18T09:31:58+01:00November 18th, 2024|Wiener Ordensspitäler|Kommentare deaktiviert für Die Wiener Ordensspitäler: Zweite Rheuma-Ambulanz im Herz-Jesu Krankenhaus ermöglicht raschere Begutachtungstermine
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