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Die Wiener Ordensspitäler: Medizin- und Pflegeausbildung auch im Sommer zentral

"Die Wiener Ordensspitäler übernehmen auch im Sommer Verantwortung – für Patient:innen, Mitarbeiter:innen und für die nächste Generation im Gesundheitswesen. Ausbildung ist ein wesentlicher Beitrag zur Sicherung der Versorgung von morgen", erklärte Univ.-Prof. Dr. Heinrich Resch, Sprecher der Wiener Ordensspitäler, am Donnerstag.

Von |2026-07-09T10:43:59+02:00Juli 9th, 2026|Wiener Ordensspitäler|Kommentare deaktiviert für Die Wiener Ordensspitäler: Medizin- und Pflegeausbildung auch im Sommer zentral

Vertrauen, Zugang, freie Arztwahl: Was Kassenpatient:innen von der Gesundheitsreform erwarten

Im Rahmen der politischen Debatte über eine Gesundheitsreform erlebt Österreich gerade entscheidende Tage. Der Berufsverband Fachärzt:innen Österreich hat im Juni 2026 das IFES mit einer bislang einzigartigen Studie unter Einschluss von 3.226 Patient:innen von Fachärzt:innen-Kassenordinationen (Augenheilkunde, Dermatologie, Gynäkologie, HNO, Innere Medizin, Neurologie, Orthopädie, Pulmologie, Urologie) in allen neun Bundesländern beauftragt. Die Ergebnisse wurden heute, Donnerstag, von Dr. Florian Mittermayer, MSc, Orthopäde und Präsident des Berufsverbands Fachärzt:innen Österreich, Univ.-Doz.in Dr.in Verena Niederberger-Leppin, Fachärztin für HNO-Heilkunde, Univ.-Prof.in Mag.a Dr.in Bonni Syeda, Fachärztin für Innere Medizin und Kardiologie und Generalsekretärin des Berufsverbands Fachärzt:innen Österreich, sowie IFES-Geschäftsführerin Dr.in Eva Zeglovits präsentiert. "Alle betonen ihre Sorge um die Versorgung – jeweils aus Sicht von Bund, Ländern und Sozialversicherung. Zahlreiche Expert:innenpapiere werden geteilt und geleaked. Die 'normunterworfenen' Kassen-Patient:innen selbst fragt man aber vorsichtshalber nicht nach ihrer Haltung", erklärte Dr. Florian Mittermayer, MSc, Präsident des Berufsverbands Fachärzt:innen Österreich.

Von |2026-06-25T13:28:35+02:00Juni 25th, 2026|Berufsverband Fachärzt:innen Österreich|Kommentare deaktiviert für Vertrauen, Zugang, freie Arztwahl: Was Kassenpatient:innen von der Gesundheitsreform erwarten

Erschwerter Zugang zu Fachärzt:innen verschlechtert Gesundheitsergebnisse

Auf mittlerweile über 61.000 Unterstützer:innen kann sich die Petition für den Erhalt des freien Facharztzugangs zwischenzeitlich berufen. „Wir freuen uns über diese enorme Unterstützung. Für die Repräsentant:innen von Bund, Ländern und Sozialversicherung wäre angesichts dieser Mobilisierung nun der richtige Augenblick, die Debatte über Zuweisungszwang und Gatekeeping zu beenden. Statt hinter verschlossenen Türen über Kostensenkung und Rationierung zu verhandeln, braucht es eine positive Diskussion unter Einbindung aller Gesundheitsberufe und ihrer Interessenvertretungen, um die Patientenwege in Österreich zu verkürzen“, erklärte Orthopäde Florian Mittermayer, Präsident des Berufsverbands Fachärzt:innen Österreich, am Dienstag. Expert:innen aus vielen fachärztlichen Disziplinen solidarisieren sich mit dieser Position. Mittermayer forderte mehr Ehrlichkeit in der Debatte: „Skandinavische und nordische Gatekeeping-Länder werden gerne als Positivbeispiele ins Treffen geführt. Bei genauerem Hinsehen gibt es dort Diskussionen über lange Wartezeiten, Zugänglichkeit und schwindendes Vertrauen ins Gesundheitswesen.“ Das bestätigte auch Elisabeth Heere-Ress, die auf berufliche Erfahrung als Dermatologin im Gatekeeping-Land Niederlande zurückgreift: „Die Zahlen zeigen: Im Vergleich kann Österreich vielfach bessere Gesundheitsergebnisse erzielen als Länder mit Zuweisungszwang und Gatekeeping. In den Niederlanden gibt es beispielsweise keine niedergelassenen Fachärzt:innen - sie arbeiten ausschließlich in Spitälern. Die Folge sind längere Wartezeiten auf Facharzttermine und schlechtere Gesundheits-Outcomes. Genau solche Verhältnisse wollen und müssen wir in Österreich verhindern. Das kann und darf nicht unser Vorbild sein [1]".

Von |2026-06-25T13:27:47+02:00Mai 26th, 2026|Berufsverband Fachärzt:innen Österreich|Kommentare deaktiviert für Erschwerter Zugang zu Fachärzt:innen verschlechtert Gesundheitsergebnisse

Berufsverband Fachärzt:innen Österreich warnt vor Zuweisungszwang und Gatekeeping

Der Berufsverband Fachärzt:innen Österreich warnt vor dem aktuell diskutierten Zuweisungszwang zu Fachärzt:innen. "Man sagt: Steuerung und Patientenlenkung. Man meint: Weniger Kosten und Rationierung. Auf Qualitätssicherung mit medizinischer Expertise wird bei der Debatte um Zuweisungszwang und Gatekeeping nicht vorrangig Rücksicht genommen", betonte Florian Mittermayer, Präsident des Berufsverbands Fachärzt:innen Österreich, am Montag. Gemeinsam mit ihm positionieren sich Expert:innen aus vielen fachärztlichen Disziplinen, u.a. Pulmologin Irene Sperk, Internistin Bonni Syeda, Urologe Mehmet Özsoy, HNO-Ärztin Verena Niederberger-Leppin und die Dermatologin Elisabeth Heere-Ress. "Wir sind davon überzeugt, dass die aktuelle Gesundheitsreformdebatte in die falsche Richtung geht. Zuweisungszwang und Gatekeeping werden die Wartezeiten auf eine gute Behandlung durch Expert:innen verlängern und die Kosten erhöhen. Wir wollen auch zur Transparenz in der Kommunikation beitragen: Skandinavische und nordische Gesundheitssysteme werden gerne als Positivbeispiele ins Treffen geführt. Dabei gibt es auch dort Diskussionen über lange Wartezeiten, Zugänglichkeit und schwindendes Vertrauen ins Gesundheitswesen", so die Fachärzt:innen unisono.

Von |2026-06-25T13:00:34+02:00Mai 18th, 2026|Berufsverband Fachärzt:innen Österreich|Kommentare deaktiviert für Berufsverband Fachärzt:innen Österreich warnt vor Zuweisungszwang und Gatekeeping

Rheumatolog:innen: Warnung vor gravierender Unterversorgung in Österreich

Chronisch-rheumatologische Erkrankungen sind in Österreich sehr häufig. Bis zu ein Viertel der Bevölkerung ist betroffen - mit einer hohen Krankheitslast und erheblichen wirtschaftlichen wie sozialen Auswirkungen. Dies wird sich in den nächsten Jahren weiter zuspitzen. "Aufgrund des Mangels an rheumatologisch tätigen Kassenärzt:Innen besteht schon jetzt in vielen Regionen eine gravierende Unterversorgung rheumatologischer Patient:innen. Es benötigt dringend eine einheitliche und leistungsgerechte Honorierung durch die österreichischen Kassen, um mehr Rheumatolog:innen für den niedergelassenen Bereich zu gewinnen. Sonst werden Wartezeiten weiter steigen und Patient:innen noch länger auf notwendige Behandlungen warten müssen. Wir brauchen eine österreichweit einheitliche Berücksichtigung der aufwändigen Kontrollen, von Beratung und Aufklärung bei immunsuppressiven Therapien, ebenso für spezifische Leistungen - etwa Ultraschalluntersuchungen", erklärte Ass.-Prof.in PDin Dr.in Christina Duftner, PhD, Präsidentin der Österreichischen Gesellschaft für Rheumatologie & Rehabilitation (ÖGR) am Donnerstag. "Ein gutes Einvernehmen zwischen Sozialversicherung und Ärzt:innen steht für uns im Zentrum. Wir sind jederzeit gerne bereit, unsere Expertise einzubringen, um gemeinsam Lösungsansätze zu erarbeiten." Duftner forderte ferner die Etablierung einer Rheuma-Fachassistenz.

Von |2026-05-07T12:29:04+02:00Mai 7th, 2026|ÖGR, Österreichische Gesellschaft für Rheumatologie & Rehabilitation|Kommentare deaktiviert für Rheumatolog:innen: Warnung vor gravierender Unterversorgung in Österreich

Die Wiener Ordensspitäler: Hoher Standard bei der Behandlung von Darmkrebs

Das Barmherzige Schwestern Krankenhaus Wien ist seit September erneut nach den Kriterien der Deutschen Krebsgesellschaft (DKG) und OnkoZert als einziges Darmkrebszentrum in Wien zertifiziert. Damit bestätigt die Fachklinik ihre Rolle als führendes Kompetenzzentrum für die interdisziplinäre Behandlung von Darmkrebs.

Von |2026-07-09T10:26:15+02:00September 25th, 2025|Wiener Ordensspitäler|Kommentare deaktiviert für Die Wiener Ordensspitäler: Hoher Standard bei der Behandlung von Darmkrebs
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